Weniger Unfälle, mehr Tote: Hannovers Verkehrssicherheitsbericht zeigt gemischte Bilanz
Die Polizeidirektion Hannover hat am Montag ihren Verkehrssicherheitsbericht für das Jahr 2025 vorgelegt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in Stadt und Region ist zum dritten Mal in Folge gesunken — auf 35.587, ein Rückgang um 207 Fälle im Vergleich zum Vorjahr. Die andere Seite der Bilanz fällt weniger günstig aus.
34 Menschen starben 2025 im Straßenverkehr, zwei mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Schwerverletzten stieg von 494 auf 514. Besonders betroffen: Radfahrende.
Die Zahlen zeigen ein Muster, das Verkehrssicherheitsexperten seit Jahren beschreiben. Weniger Blech, mehr Leid. Die Gesamtzahl der Unfälle geht zurück, aber die schweren Folgen nicht. Wer im Auto sitzt, ist durch bessere Fahrzeugtechnik zunehmend geschützt. Wer auf dem Rad sitzt oder zu Fuß geht, hat diesen Schutz nicht.
Für die Polizeidirektion Hannover dürfte der Bericht Anlass sein, den Fokus auf den Schutz von Radfahrenden weiter zu verstärken. Wie das konkret aussieht, wird sich zeigen. Der vollständige Verkehrssicherheitsbericht ist auf der Seite der Polizeidirektion abrufbar.