Parkplatz an der Augustenstraße soll Grünfläche werden — Stadt will Bundesmittel
Die Stadt bewirbt sich beim Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" um Fördermittel für eine Grünfläche an der Augustenstraße. Der heute fast vollständig versiegelte Parkplatz im Bahnhofsviertel soll auf mindestens 800 Quadratmetern entsiegelt und begrünt werden — mit Bäumen, Zaun und Schiebetor zur Augustenstraße. Der Bund übernimmt bis zu 80 Prozent der geschätzten 625.000 Euro, die Stadt zahlt mindestens 125.000 Euro selbst. Bewerbungsfrist: 30. Juni.
Die Fläche soll laut Beschlussdrucksache 1422/2026 vorrangig ein Angebot für marginalisierte Gruppen sein, aber auch der Öffentlichkeit offenstehen — tagsüber geöffnet, nachts geschlossen. Seit dem 1. Mai gilt am Hauptbahnhof ein Alkoholverbot der Deutschen Bahn, was den Bedarf an einer solchen Fläche in der zweiten Reihe nach Einschätzung der Verwaltung erhöht. Ob am Ende Geld für Betreuung, Toiletten und Pflege da ist, muss noch geklärt werden.