Drägerwiese: Straftaten fast halbiert, Drogenszene verteilt sich über Linden-Süd
Die Straftaten rund um die Drägerwiese am Schwarzen Bär sind zwischen 2024 und 2026 um fast 50 Prozent zurückgegangen — von 98 auf 55 erfasste Fälle im Vergleichszeitraum März bis Mai. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage von CDU-Bezirksratsherr Michael Klenke im Stadtbezirksrat Linden-Limmer hervor. Der hatte nach Verunreinigungen, Drogenhandel und offenem Konsum gefragt.
Die Stadt räumt allerdings ein: Der zunehmende Kontrolldruck durch SOD und Straßensozialarbeit führt dazu, dass sich suchtkranke Menschen über den gesamten Stadtteil verteilen — was anderswo zu mehr Beschwerden führt und bestehende Kontakte zur Suchthilfe gefährden kann. Für Anfang Juli ist eine Anwohnerveranstaltung zum Sozialprojekt an der Drägerwiese geplant.