Tag des offenen Denkmals erstmals an zwei Tagen in Hannover
Was: Tag des offenen Denkmals — über 40 Baudenkmale öffnen ihre Türen. Führungen, Spaziergänge, Fahrradtouren, ein Konzert.
Wann: Samstag und Sonntag, 12. und 13. September 2026
Wo: Diverse Orte in Hannover
Eintritt: Kostenlos
Programm: hannover.de/TdoD26
Das bundesweite Motto lautet „Netzwerke, Denkmale und Infrastruktur". In Hannover heißt das: bäuerliche Wurzeln, fürstlicher Glanz, Klinkerarchitektur und die Frage, was aus leerstehenden Lokschuppen wird.
Zu den Höhepunkten gehört das Anzeiger-Hochhaus — dessen Kuppel gerade umgebaut wird, was die Führung zu einem Blick auf eine offene Baustelle macht. An der Bismarckschule führen Schülerinnen und Schüler durch ihr eigenes Baudenkmal. Das Jagdhaus von Graevemeyer öffnet erstmals: Die neuen Eigentümer zeigen ihre Pläne für den Umbau zum Wohnhaus. Und der Doppelringlokschuppen an der Bultstraße — seit Jahren leerstehend — bekommt einen neuen Anlauf als Konversionsprojekt.
Die Stadt zeigt auch eigene Denkmale. Die Wasserkunst Herrenhausen wurde mit städtischen Mitteln instand gesetzt und funktioniert bis heute. Das Historische Museum in der Altstadt steht vor einer umfassenden Sanierung — der Rat hat kürzlich zugestimmt.
Erstmals an zwei Tagen statt einem. Mehr Orte, mehr Zeit — und vermutlich trotzdem zu wenig davon.
Quelle: Landeshauptstadt Hannover