Stadt kürzt Sicherheitsdienst in Unterkünften
Die Verwaltung hat den Sicherheitsdienst in städtischen Unterkünften für Geflüchtete und Wohnungslose reduziert. Seit Mitte 2024 sehen neue Verträge 128 Wochenstunden vor, wo Brandschutz und Belegung es zulassen. Genaue Budgetzahlen nannte die Verwaltung nicht — sie verwies auf laufende Haushaltsprozesse und veränderte Buchungssystematik. Die CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat Mitte hatte die Kürzungen per Anfrage öffentlich gemacht.
Begründung der Stadt: Viele Bewohnerinnen und Bewohner lebten länger als geplant in den Unterkünften, weil der Wohnungsmarkt kaum Alternativen biete. Sie seien mittlerweile "gut integriert und selbstständig." Weniger Wachpersonal solle den Überwachungscharakter senken und die Eigenständigkeit fördern. Und den Haushalt entlasten. (Drucksache 15-2610/2025 F1)