SPD will Mindeststandard für Ersatzgärten im Kleingartenkonzept verankern

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SPD will Mindeststandard für Ersatzgärten im Kleingartenkonzept verankern
Foto: Kleingärten, gerodet. / CC BY SA 4.0

Die SPD-Fraktion hat einen Änderungsantrag zum Kleingartenentwicklungskonzept 2026+ eingereicht. Kern des Antrags: Bevor bestehende Parzellen geräumt werden, müssen Ersatzgärten vollständig nutzbar sein — mit Wasser- und Stromanschluss, erschlossenen Wegen und eingezäunten Flächen. Die Fraktion nennt das den „Hannover-Standard für Ersatzgärten".

Außerdem soll die Verwaltung bis zum 1. Dezember 2026 gemeinsam mit dem Bezirksverband ein Förderprogramm für einkommensschwache Kleingärtner vorlegen, damit diese sich Lauben auf den Ersatzflächen gegen eine geringe Monatsmiete leisten können. Der Antrag durchläuft unter anderem den Umweltausschuss, den Bauausschuss und die Ratsversammlung.

Quelle: Ratsinformationssystem Hannover