Mahnmal für Sinti und Roma am Opernplatz: Künstlerwettbewerb läuft
Ein Förderverein bereitet einen Gestaltungswettbewerb für ein Mahnmal am Opernplatz vor, das an die verfolgten und ermordeten Sinti und Roma erinnern soll. Sechs Künstlerinnen und Künstler werden Entwürfe einreichen, eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern des Sprengel Museums, des städtischen Kulturbüros und mehrerer Sinti-Organisationen wählt den Siegerentwurf aus. Der bevorzugte Standort liegt in der Sichtachse hinter dem bestehenden Holocaust-Mahnmal für die deportierten und ermordeten Juden. Erste Entwürfe werden bis Ende 2026 erwartet.
Die Stadt beteiligt sich finanziell nicht — der Verein finanziert das Vorhaben über Spenden. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine CDU-Anfrage im Stadtbezirksrat Mitte hervor.