Lister Meile: Verwaltung lehnt Bodenkunst in Fußgängerzone ab
Grüne und SPD wollten die Fußgängerzone auf der Lister Meile mit Bodengemälden aufwerten — spielerisch, interaktiv, eine "bespielbare Stadt" zwischen Gretchenstraße und Seumestraße. Die Verwaltung sagt nein. Der Abschnitt wird ohnehin mit rotem Klinkerpflaster neu verlegt, und auf Klinker hält Farbe nicht: Setzungen im Pflaster lassen Gestaltungen in den Fugen aufbrechen. Dazu fahren regelmäßig Wochenmarkt-Lkw über die Fläche. Asphalt freihalten ginge auch nicht — das würde nur zum Wildparken einladen. Nachträglich aufgestellte Kunstobjekte seien aber denkbar.
Quelle: Beschlussdrucksache 15-0887/2026, Stadtbezirksrat Mitte