„Kunst umgehen" im September: Führungen, Performance und ein Quiz

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„Kunst umgehen" im September: Führungen, Performance und ein Quiz
Foto: Der Georgsplatz, im Schnee. / CC BY SA 4.0

Das Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen" lädt im September zu drei Terminen ein, bei denen sich Hannovers Kunst im öffentlichen Raum aus der Nähe betrachten lässt — zu Fuß, mit Fragen oder mit dem ganzen Körper.

Führung zum Tag des offenen Denkmals: Kunst und Kontext
Sonntag, 13. September, 16 Uhr
Treffpunkt: „Nessi" (1977) von Stefan Schwerdtfeger und Dieter Heisig, Niki de Saint Phalle Passage
Die Route führt von Jean Deswasnes abstraktem Wandbild in der U-Bahnstation Hauptbahnhof über die Haltestelle Markthalle/Landtag zu Skulpturen von Sanford Wurmfeld, Erich Hauser und Karl Hartung. Carina Plath, Leiterin der Stabsstelle Kunst im öffentlichen Raum, begleitet die Gruppe. Thema: wie sich die Werke zu Architektur und Platz verhalten.

Sculpture Transfer: Drehbare Schrauben (1971) von HAWOLI
Sonnabend, 19. September, 16 Uhr
Georgsplatz
AG&CO setzen sich in einer rund 30-minütigen Performance körperlich mit HAWOLIs kinetischem Objekt auseinander — Verbindung, Fixierung, Beweglichkeit, das ganze Vokabular der Schraube, übersetzt in Körperarbeit. Anschließend gibt es ein Gespräch über Leben und Werk des 2025 verstorbenen Künstlers.

Quiz-Rundgang „Material" für Jung und Alt
Sonntag, 20. September, 16 Uhr
Treffpunkt: „Diamant II" (1972/2025) von Sanford Wurmfeld, Karmarschstraße 47
Mehr als 200 Kunstwerke stehen in Hannover im öffentlichen Raum — aus Stein, Bronze, Cortenstahl, Aluminium, Kunststoff. Anna Grunemann führt Erwachsene und Kinder ab acht Jahren auf einen Rundgang, bei dem geraten, angefasst und gelernt wird. Wer sich für Materialkunde und Restaurierung begeistern kann, ist hier richtig.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Weitere Infos bei der Stadt Hannover.