Herrenhäuser Gärten rüsten sich gegen Hitze und Trockenheit
Die Herrenhäuser Gärten stellen ihre Bewässerung schrittweise auf Tröpfchentechnik um — Schwitzschläuche bringen das Wasser direkt an die Wurzeln, statt es über Sprenger in die Mittagshitze zu schicken. Das Wasser kommt nach wie vor aus der Leine, verbrieftes Recht seit 1700. Flach wurzelnde Gehölze wie Birken leiden trotzdem: Fällt der Grundwasserspiegel, verlieren sie den Anschluss. Betriebsleiter Hans-Karl von Bodecker spricht von frühem Laubfall, der aussieht wie Herbst, aber keiner ist. Auch das Personal passt sich an — Arbeitsbeginn ab 6 Uhr, Unkrautjäten unter mobilen Pavillons, Sonnencreme als Arbeitsmittel.
Quelle: Stadt Hannover