„Hannover liest Hannah" — Lesereihe zu Arendts Werk startet in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek Hannover lädt ab dem 19. Mai zur Veranstaltungsreihe „Hannover liest Hannah" ein. An vier Abenden lesen und diskutieren Hannoveraner*innen Auszüge aus dem Werk der Politiktheoretikerin Hannah Arendt — geboren vor 120 Jahren in Linden, inzwischen weltberühmt.
Auftakt: Dienstag, 19. Mai, 19.30 Uhr
Düzen Tekkal — Autorin, Fernsehjournalistin und Politikwissenschaftlerin — eröffnet die Reihe im Gespräch mit dem Journalisten Sebastian Friedrich. Thema: die Aktualität von Arendts Überlegungen zu Menschenrechten, 75 Jahre nach Erscheinen von „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft". Das Grußwort spricht Bürgermeisterin Monica Plate.
Weitere Termine:
- Juni, 19.30 Uhr — Dr. Ina Schaede über „Von der Menschlichkeit in finsteren Zeiten"
- Juni, 19.30 Uhr — Matti Linke (Landesmeister Poetry Slam) über „Vita activa"
- Juni, 19.30 Uhr — Eva Birkenstock (Direktorin Kestner Gesellschaft) über „Was ist Politik?"
Ort: Zentralbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12
Eintritt: frei, ohne Anmeldung
Die Reihe ist Teil der Hannah Arendt Tage, mit denen Hannover das ganze Jahr über an Arendt erinnert. Arendt in einer Bibliothek lesen und darüber reden — eigentlich naheliegend.