Hannover legt den Doppelhaushalt 2027/2028 vor

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Hannover legt den Doppelhaushalt 2027/2028 vor
Foto: Das Neue Rathaus, Rückfront. / CC BY SA 4.0

Die Stadtverwaltung hat am Mittwoch den Entwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028 ins Beratungsverfahren gegeben. Beschlussdrucksache 1412/2026 umfasst die Haushaltssatzung, den Haushaltsplan, das Investitionsprogramm 2026 bis 2031 und die Wirtschaftspläne der städtischen Eigenbetriebe. Der Rat entscheidet am Ende — vorher beraten alle 13 Stadtbezirksräte und mehr als ein Dutzend Fachausschüsse.

Das Paket ist umfangreich. Neben dem eigentlichen Haushaltsplan stellt die Stadt auch die Wirtschaftspläne für die Stadtentwässerung, die Städtischen Häfen, das Hannover Congress Centrum und die Zusatzversorgungskasse zur Abstimmung. Die Höchstbeträge der Liquiditätskredite dieser Eigenbetriebe werden gesondert beschlossen. Der Stellenplan läuft parallel als eigene Drucksache.

Zum Kontext gehören die laufenden Haushaltssicherungskonzepte. Beim HSK X sind laut Verwaltung bis Ende 2024 rund 68,4 Millionen Euro erreicht worden — das Ziel liegt bei 92,9 Millionen bis Ende 2027. Klingt nach Rückstand, die Verwaltung nennt es „auf Kurs". Das HSK XI steht besser da: 109,1 Millionen Euro bis September 2025. Anfang 2027 soll der Abschlussbericht folgen, zusammen mit dem neuen HSK XII.

Die Klimawirkungsprüfung fällt kurz aus: keine Auswirkungen, heißt es in der Drucksache. Ein Haushaltsplan hat keine Auswirkungen auf das Klima. Formal korrekt, inhaltlich — tja.

Bis zur Ratsversammlung durchläuft der Entwurf unter anderem den Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Rechnungsprüfung, den Verwaltungsausschuss und sämtliche Bezirksräte. Das Verfahren dürfte sich über mehrere Monate ziehen.

Quelle: Ratsinformationssystem Hannover, Drucksache 1412/2026

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