Hannover hat mehr Ladesäulen als E-Autos brauchen — und plant trotzdem weiter

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Hannover hat mehr Ladesäulen als E-Autos brauchen — und plant trotzdem weiter
Foto: Trammplatz im Herbst. / CC BY SA 4.0

Weniger als sieben Elektroautos teilen sich in Hannover einen öffentlichen Ladepunkt. Das ist bundesweit Spitze und liegt deutlich unter den empfohlenen Richtwerten. Die Stadt hat heute im Umweltausschuss ihre Strategie für den weiteren Ausbau bis 2034 vorgestellt — Kernidee: nicht einfach mehr Säulen, sondern die richtigen am richtigen Ort. Bis Ende 2026 sollen rund 2.100 Ladepunkte stehen, bis 2030 etwa 4.400. Gebaut wird von privaten Betreibern, die Stadt stellt den öffentlichen Raum und vergibt ab 2027 neue Konzessionen.

Überkapazitäten will die Verwaltung dabei bewusst vermeiden — zu viele Ladepunkte gefährden die Wirtschaftlichkeit und damit die Investitionsbereitschaft. Stattdessen soll dort geladen werden, wo die Leute ohnehin sind: im Wohnumfeld, an Supermärkten, an Orten mit längerer Aufenthaltsdauer. Rund 40 Prozent der bisherigen Ladepunkte stehen bereits auf privaten Flächen.

Quelle: Stadt Hannover

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