Elf neue Stolpersteine: Verlegung am 30. Juni an sieben Orten in Hannover
Die Stadt Hannover verlegt am Dienstag, 30. Juni, elf neue Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus. Organisiert wird die Verlegung vom ZeitZentrum Zivilcourage als sogenannte Selbstverlegung — nicht Künstler Gunter Demnig, sondern Mitarbeiter*innen des Fachbereichs Tiefbau setzen die Steine. An mehreren Stationen sind Angehörige der Verfolgten anwesend.
Ablauf:
| Zeit | Ort | Stolpersteine |
|---|---|---|
| 10:00 | Goethestraße 19, Mitte | Dina und Julius Blumenfeld (2 Steine, Angehörige anwesend) |
| 10:30 | Marktstraße / Ecke Senior-Blumenberg-Gang, Mitte | Familie Flieder (4 Steine, Angehörige anwesend) |
| 11:10 | Waldhausenstraße 5, Döhren-Wülfel | Hedwig Mahlstedt, geb. Bodenheim (Angehörige anwesend) |
| 11:45 | Stolzestraße 52, Südstadt-Bult | Hendrik Prins |
| 12:15 | Krausenstraße 39, Südstadt-Bult | Elfriede Grotefendt, geb. Gutmann (Angehörige anwesend) |
| 12:50 | Ludwig-Barnay-Straße 11, Mitte | Julius Gumpel |
| 13:20 | Eichendorffstraße 5, Mitte | Elisabeth „Lilli" Rothschild (Angehörige anwesend) |
Alle Verfolgten waren Jüdinnen und Juden. Die angegebenen Zeiten sind Richtwerte — Abweichungen von 10 bis 15 Minuten sind möglich. Die Verlegungen sind öffentlich.
Quelle: Stadt Hannover