Die Finals 2026 sind eröffnet — mit Feuerwerk, Buzzer und Fury in the Slaughterhouse
Um 17.27 Uhr drückten Sportministerin Daniela Behrens, Oberbürgermeister Belit Onay, der Erste Regionsrat Jens Palandt und Maschseefest-Veranstalter André Lawiszus auf der schwimmenden Bühne im Maschsee einen Buzzer. Damit sind die Finals 2026 und das Maschseefest offiziell eröffnet. Danach Feuerwerk in Schwarz-Rot-Gold, danach Fury in the Slaughterhouse mit „Won't forget these days." Als Motto für vier Tage Spitzensport kann man Schlimmeres wählen.
Vorher hatten die Zuschauer am Nordufer eine rund 90-minütige Show gesehen. Sportlerinnen und Sportler zeigten ihre Disziplinen auf der Bühne und im Wasser, es gab einen Vorgeschmack auf die 24 Sportarten und ihre Wettkampfstätten — an der Oper, am Maschsee, am Steinhuder Meer. Unter anderem trat B-Girl Melina Sanchez im Breaking gegen eine Ballerina auf Spitzenschuhen an, zu Musik von DJ KitKat.
„Mit dieser Eröffnung haben wir bei den Finals wieder ein neues Level erreicht", sagte Hagen Boßdorf, Geschäftsführer der Finals GmbH. Onay wurde konkreter: „Es gibt keine andere europäische Stadt, in der es Spitzensport am Tag und Feiern am Abend gibt." Eine steile These für eine Stadt, die sich sonst ungern mit anderen vergleicht.
Die Athleten teilten die Vorfreude. 3x3-Basketball-Olympiasiegerin Sonja Greinacher war vor sechs, sieben Jahren zum ersten Mal bei den Finals dabei: „Es ist so viel größer geworden. Es sind inzwischen nationale Olympische Spiele." Beach-Volleyballer Clemens Wickler, Silbermedaillengewinner von Paris 2024, legte nach: „Die Finals zeigen jedes Jahr, dass Deutschland bereit ist für Olympische Spiele."
Am Donnerstag geht es los. Um 8.45 Uhr eröffnet 7er-Rugby im Erika-Fisch-Stadion die Wettkämpfe. Bis Sonntag werden in 24 Sportarten 143 Deutsche Meistertitel vergeben. Das Maschseefest läuft ohnehin länger.
Informationen zu Sportarten, Sportstätten und Tickets gibt es unter diefinals.de.
Quelle: Landeshauptstadt Hannover