Culemannstraße wird Park: Maschpark und Leineufer wachsen zusammen
Die Stadt will die Culemannstraße zwischen Friedrichswall und Arthur-Menge-Ufer entsiegeln und in eine Grünfläche mit Radweg umbauen. Rund 8.000 Quadratmeter Asphalt sollen verschwinden — etwa die Hälfte der heutigen Verkehrsfläche. Maschpark und Leineufer wären danach erstmals seit Jahrzehnten wieder direkt verbunden.
Das Vorhaben kostet 5,15 Millionen Euro. Den Großteil — 4,34 Millionen — zahlt der Bund aus dem Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel". Die Stadt steuert 815.000 Euro bei, die der Rat bereits im Dezember 2024 freigegeben hat.
Auf der umgebauten Fläche sind ein 5,5 Meter breiter Radweg, ein barrierefreier Fußweg und zwei neue Plätze geplant: der Bristolplatz und ein „Wasserplatz" mit Zugang zur Leine. Neue Bäume und Sitzmöglichkeiten sollen die Fläche ergänzen. Während der Bauphase bleibt die Culemannstraße als Einbahnstraße in Richtung Norden befahrbar — nach zwölf Monaten soll sie dann dauerhaft für den Autoverkehr gesperrt werden.
Die Bürgerbeteiligung lief vom 20. April bis zum 3. Mai. Mehr als 4.000 Menschen haben sich beteiligt und das Konzept unterstützt, laut Beschlussdrucksache 1298/2026. Die Ausschüsse beraten am 22. und 29. Juni, danach entscheidet die Ratsversammlung.
Fertig sein soll alles bis Ende 2028.