CDU will Einführung von Microsoft 365 an Schulen unabhängig untersuchen lassen
Die CDU-Fraktion fordert per Dringlichkeitsantrag eine verwaltungsinterne Untersuchung der gescheiterten Einführung von Microsoft 365 an hannoverschen Schulen — unabhängig von den bisher beteiligten Stellen, geführt vom Rechnungsprüfungsamt oder Dezernat I. Die Stadt hatte die Nutzung gestoppt, weil die vertragliche Grundlage für einen datenschutzkonformen Einsatz im Schulbereich nicht ausreichte. Ein Vermerk vom 12. Mai dokumentiert das Ausmaß: rund 950 E-Mails und Dateien, zahlreiche Dubletten, undatierte Dokumente ohne Verfasserangabe — eine prüffähige Akte ließ sich daraus nicht erstellen.
Der Antrag verlangt außerdem die sofortige Sicherung sämtlicher Unterlagen und hält die Möglichkeit einer externen Prüfung offen, falls die interne Aufklärung an ihre Grenzen stößt. Ein erster Zwischenbericht soll nach der Sommerpause vorliegen.