200 Hektar Blühwiesen: Hannover lässt es wachsen
Auf über 200 Hektar — rund 17 Prozent der städtischen Grünflächen — lässt Hannover Wiesen bewusst blühen, statt sie kurz zu halten. Die Flächen sollen Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten als Lebensraum dienen. Auf ausgewählten Flächen kommt die „Hannovermischung" zum Einsatz, ein regiozertifiziertes Saatgut. Größere Blühflächen gibt es unter anderem im Stadtteilpark Sahlkamp, vor dem Stadion von Hannover 96 und an der Culemannstraße.
Dass manche Wiesen dabei etwas ungepflegt aussehen, ist laut Stadt kein Versäumnis, sondern Pflegeziel. Gemäht wird höchstens zweimal im Jahr, über den Winter bleiben Bestände stehen — als Überwinterungsquartier für Insekten.